Terminübersicht März 2017

Terminübersicht der vor dem Landgericht Mainz stattfindenden Strafverfahren
für den Zeitraum vom 01.03.2017 bis zum 31.03.2017

(Stand 23.02.2017)

Erstinstanzliche Verfahren:

Dienstag, den 2. März 2017
1. Strafkammer (Schwurgericht) - Saal 201 -

09:00 Uhr     Versuchter Totschlag

Fortsetzungen am:  15.03.2017, 09:00 Uhr, Saal 201

                                20.03.2017, 09:00 Uhr, Saal 201

                                23.03.2017, 09:00 Uhr, Saal 201

Sachverhalt:
Dem 1963 geborenen Angeklagten wird versuchter Totschlag zur Last gelegt. Er soll am 5. September 2016 in Mainz-Gonsenheim zufällig auf seine von ihm getrennt lebende Ehefrau getroffen sein. Die Ehefrau soll aufgrund von gewalttätigen Auseinandersetzungen und vom Angeklagten geäußerten Drohungen in der Vergangenheit Angst vor ihm gehabt haben, weswegen sie die Polizei verständigen wollte. Der Angeklagte soll daraufhin unvermittelt auf seine Ehefrau eingeschlagen haben. Er soll sie sodann an den Haaren gepackt und zu seinem Auto gezogen haben. Dort habe er einen Fahrradlenker aus seinem PKW genommen und damit mehrfach auf den Kopf und den Oberkörper der Ehefrau geschlagen. Ihm wird vorgeworfen, die Absicht gehabt zu haben, seine Ehefrau zu töten. Durch das Eingreifen mehrerer Passanten sei der Angeklagte von der Fortführung seines Übergriffs abgehalten worden. Die Ehefrau soll durch den Übergriff mehrere Platzwunden und massive Hämatome insbesondere im Bereich des Kopfes, des Rückens und der Beine erlitten haben.

Der in Deutschland nicht vorbestrafte Angeklagte befindet sich seit dem 7. September 2016 in Untersuchungshaft. Er bestreitet die Tat.

 

Montag, den 6. März 2017
1. Strafkammer (Schwurgericht) - Saal 201 -

09:00 Uhr     Versuchter Mord

Fortsetzungen am:  09.03.2017, 09:00 Uhr, Saal 201

                               14.03.2017, 09:00 Uhr, Saal 201    

Sachverhalt:
Dem 1987 geborenen Beschuldigten wird von der Staatsanwaltschaft unter anderem versuchter Mord vorgeworfen. Am 25. Januar 2016 habe sich der Beschuldigte am Alzeyer Bahnhof aufgehalten. Auf der Bahnhofstoilette habe er den Notruf betätigt, weswegen zwei Zeugen erschienen seien. Der Beschuldigte soll sodann versucht haben, einem der Zeugen eine Drahtschlinge um den Hals zu legen. Der Zeuge habe sich jedoch wegducken können. Die Zeugen seien sodann geflüchtet, um die Polizei zu verständigen. Der Beschuldigte soll sodann einen Passanten, der mit keinem Angriff gerechnet habe, auf dem Bahnsteig von hinten angegriffen haben, indem er ihm den Draht um den Hals gelegt und zugezogen haben soll. Der Beschuldigte soll aus Freude an dem Tötungsvorgang an sich gehandelt haben. Der Passant habe sich jedoch aus der Schlinge befreien können und sei geflüchtet.

Die inzwischen eingetroffenen Polizeibeamten soll der Beschuldigte mit einem Feuerlöscher bedroht und beworfen haben.

Der Beschuldigte soll zum Tatzeitpunkt schuldunfähig gewesen sein, da er an einer psychischen Erkrankung leide.

Der Beschuldigte ist vorläufig in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.

Der nicht vorbestrafte Beschuldigte hat sich im Wesentlichen geständig eingelassen.

 

Hinweis: 
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Medienreferent:
Bernd Hechenblaikner
Richter am Landgericht

Landgericht Mainz
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